Neue Musik und Anthroposophie

Andreas Delor: »Neue Musik und Anthroposophie«, Verlag Ch. Möllmann, ISBN 978-3-89979-111-2 (zu bestellen beim Verlag Möllmann, in jeder Buchhandlung und bei Amazon).

Diese Schrift ist mit Herzblut geschrieben, in einer gewissen Rücksichtslosigkeit nicht nur gegenüber aktuellen Modetrends, sondern auch gegenüber jeglichem Akademismus. In der Darstellung habe ich mich bemüht, das übliche Fach-Chinesisch zu vermeiden, denn ich möchte nicht zu denen gehören, die mangelndes Vollblutmusikertum durch Fremdwörter kaschieren und die Leser mit wissenschaftlich klingenden Ausdrücken totschlagen. Es ist nicht mein Anliegen, zu belehren, sondern zu inspirieren.

Was aber inspiriert, sind die GROSSEN ZUSAMMENHÄNGE. Man ist verloren und verkauft, wenn die zeitgenössische Musik nur ein unüberschaubares Gewimmel bleibt. Es scheint mir dringend an der Zeit, einmal die Gesamtsituation der Musik ab dem 20. Jahrhundert herauszuarbeiten: die innere Beziehung zwischen den (vereinfacht gesagt) drei „Paralleluniversen“: Avantgarde, Klassik und Popularmusik und die immer größere Rolle, welche die außereuropäische Musik darin spielt.