Regiogeld gegen Schuldenkrise und Arbeitslosigkeit

Wir sind der Wirtschaftskrise und daraus folgenden Arbeitslosigkeit alles andere als hilflos ausgeliefert – die Gegenbewegung läuft auf Hochtouren und hat sich bereits glänzend bewährt.
   Die Idee eines nicht-hortbaren, zinslosen und konjunktur-ankurbelnden Geldes wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Kaufmann SILVIO GESELL entwickelt, 1932 äußerst erfolgreich im „Wunder von Wörgl“ ausprobiert (s.u.) und ist in neuerer Zeit zur Grundlage der vielen Regiogelder geworden. „Ohne Theorie dahinter“ hat es ein „Geld mit Wertverlust“ in der Geschichte immer mal wieder gegeben und jedesmal nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Kulturblüte hervorgebracht. Rudolf Steiners Geldvorstellungen ruhen auf dem gleichen Grundgedanken – bei ihm allerdings sind sie eingebettet in sein weitaus umfassenderes Konzept einer „sozialen Dreigliederung“, von welchem ein anderer Aspekt das „bedingungslose Grundeinkommen“ ist.

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