zum Buch

tl_files/andreas1/Bilder-68er/Delor68.jpg Andreas Delor: „...Ich meine die Revolution des Bewusstseins schlechthin...
– Versuch einer Bilanz der 68er-Bewegung in allen Konsequenzen“
Verlag Ch. Möllmann, ISBN 978-3-89979-138-9; € 28,-
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Dies ist ein zutiefst verstörtes und verstören wollendes Buch, geschrieben aus einer Lebenskrise heraus, deren Intensität ich keinem wünschen möchte, als Versuch, das, was mich schier umbringt, möglichst vollständig nach außen zu setzen und damit zu verobjektivieren. Auf eine Kurzformel gebracht: der Planet ist mehr denn je am Kippen, und die meisten 68er, die damals dagegen angestürmt sind, haben heute ihre Jugendideale sang- und klanglos an den Nagel gehängt. Hat sich nicht das Allermeiste von dem, gegen das wir 1968 angestürmt sind, seither verschlimmert?: der Öko-Kollaps des Planeten, Verelendung und Terror in der Dritten Welt einschließlich des immer-noch-Weitergehens der Ausrottung von Naturvölkern, die knallharten Rüstungsgeschäfte, welche die weltweiten Massaker und Folterungen samt dem Kindersoldatentum erst möglich machen, die unaufhaltsame Ausbreitung der Nukleartechnologie (bis hin zu Fukushima und CERN und bis dahin, dass mittlerweile Drittwelt-Diktaturen anfangen, mit der Bombe zu spielen) und Gentechnologie, die gnadenlose Medienmanipulation, welche Kinder und Jugendlichen in Apathie, Abstumpfung und Kriminalität treibt und vieles, vieles mehr?!

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